Kalligraphie Papier und Feder

Darum solltest Du 4 Blatt Kalligraphie Papier gleichzeitig verwenden

 
Moderne Kalligraphie Papier und Feder
Klar, wer Kalligraphie schreiben möchte, der braucht ein Blatt Papier, um darauf zu schreiben. Und wenn das voll ist, nimmt man sich das nächste. Aber noch 3 weitere Blätter zur gleichen Zeit? Man kann ja schließlich nur mit einer Feder zur Zeit schreiben. Aber diese kleinen Helferlein machen es Dir so viel einfacher und erleichtern das Schreiben.

 


Papier Nr. 1: unter Deinem Kalligraphie Papier

Wenn Dein Blatt Papier, auf dem Du schreibst direkt auf dem harten Schreibtisch liegt, ist der Untergrund sehr hart. Das Schreibgefühl kann etwas kratzig werden und vielleicht spürst Du auch kleine Unebenheiten der Tischplatte beim schreiben. Das macht sich dann auch an der Form der Buchstaben bemerkbar.

Deshalb lege Dir ein oder sogar noch besser mehrere Blätter Papier unter Dein Schreibblatt. (Ein Linienblatt kommt natürlich direkt unter das Schreibblatt, damit Du die Linien hindurch sehen kannst.) So wird es etwas weicher und die Feder gleitet besser über Dein Papier. Eine Schreibtischunterlage erfüllt den gleichen Zweck. Leder soll sich besonders gut eignen (habe ich allerdings noch nicht getestet).

 

Papier Nr. 2: über Deinem Kalligraphie Papier

Während Du schreibst liegt Deine Hand auf Deinem Kalligraphie Papier auf und wird von links nach rechts über das Blatt gezogen. Da die Haut ja einen Fettfilm zum Schutz auf der Oberfläche hat, wird dieser Fettfilm an das Papier abgegeben und dort verteilt. Die Folge ist, dass Du dort nicht mehr richtig schreiben kannst. Das Papier nimmt die Tinte nicht mehr auf und es gibt Stellen, da kannst Du einfach keine Tinte auf das Papier bringen. 

Um das zu verhindern solltest Du Dir immer ein Blatt Papier unter Deine Schreibhand legen. Dieses Papier darf Deine Zeile, in der Du aktuell schreibst, natürlich nicht verdecken und sollte beim Zeilenwechsel mit der Hand nach unten wandern. So bleibt das Kalligraphie Papier schön sauber und kann problemlos beschriftet werden.

 

Papier Nr. 3: neben dem Schreibblatt

Nachdem Du Deine Feder in die Tinte getaucht hast, hast Du möglicherweise noch zu viel Tinte an der Feder hängen. In dem Moment, in dem Du nun beginnst zu schreiben, entledigt sich die Feder von diesem zu viel an Tinte und Du hast einen dicken, ungewollten Klecks auf Deinem Werk. 

Ein Blatt Papier neben Deinem Kalligraphie Papier (auf der Seite der Schreibhand) kann das verhindern. Nachdem Du die Feder in die Tinte getaucht hast, setze die Feder einmal auf dem Papier auf und mache einen ganz kleinen Strich. Solltest Du zu viel Tinte auf der Feder haben, landet diese hier und Du kannst auf Deiner Kalligraphie problemlos schreiben. Gewöhne Dir diesen kleinen Handgriff gleich an und mache ihn nach jedem Mal Tinte auffüllen. Mache es auch, wenn es sich nur um ein Übungsblatt handelt. Dann prägt sich dieser Zwischenschritt ein und Du vergisst es nicht, wenn Du nicht am Üben bist.

 

Mit diesen 3 Blättern Papier kannst Du Unglücke verhindern und das Schreibgefühl wird auch deutlich besser. Diese Blätter kannst Du alle auch wiederverwenden, es ist also auch keine Umweltsünde. Probiere es also unbedingt mal aus!

Mein Blatt Papier zum Abstreifen verwende ich schon so lange, dass ich kaum noch Platz finde, um einen Strich zu machen. So langsam wird es wohl Zeit für ein neues Blatt Papier 😉 

 

Kanntest Du diese Tricks schon oder war noch etwas Neues für Dich dabei? Lass es mich in den Kommentaren wissen!

 

Deine Melanie

2 Comments

  • Ela

    Hallo Melanie! Danke für deinen hilfreichen Post – könntest du vielleicht noch erklären, was für einen Strich du auf dem dritten Papier machst, also fein oder eher fett? Ich habe immer eher einen Punkt gemacht (einmal fest aufgedrückt), aber manchmal krieg ich dann doch noch einen Klecks auf das eigentliche Schreibpapier. Andere Male ist danach wiederum nicht mehr genug Tinte drauf, um einen einzigen Buchstaben zu schreiben. Vielleicht könntest du dein volles “Testpapier” ja mal zeigen? Liebe Grüße!

    • Lettermanufaktur

      Hallo liebe Ela,
      vielen Dank für Deine Rückmeldung! Ich drücke normalerweise einmal etwas auf und mache dann einen kleinen Strich daraus, wie ein etwas größeres und dickeres “,” .Bisher bin ich damit immer gut klargekommen. Was für eine Feder benutzt Du? So wie ich das sehe, kann ich hier leider kein Bild einbinden, ich werde es Dir per Email zukommen lassen, wenn das okay für Dich ist.
      Liebe Grüße

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